Biografien

Goddard und sein Studium der Raketen

Goddard und sein Studium der Raketen

Robert Hutchings Goddard (USA, 1882 - 1945) war neben einem der Pioniere auf dem Gebiet der Weltraumraketen ein bedeutender amerikanischer Physiker. Er studierte Naturwissenschaften und promovierte in Physik.

1914 begann er mit finanzieller Unterstützung der Smithsonian Institution Raketentriebwerke zu konstruieren. Robert Goddard war ein leidenschaftlicher Verteidiger der Raumfahrt und schrieb bereits 1919 über diese Möglichkeit.

Diese fortschrittlichen Ideen sowie sein zurückgezogener Charakter und seine Besessenheit, allein zu arbeiten, machten ihn zum Spottziel von Journalisten und Wissenschaftlern. Es hat nicht geholfen, dass der Flug seiner ersten Rakete im März 1926 nur zweieinhalb Sekunden dauern wird. Trotzdem gab Goddard nicht auf, da er mit diesem kurzen Flug zeigte, dass Flüssigbrennstoffpropeller möglich waren.

Goddard verbrachte einen Großteil seines Lebens damit, das von ihm erfundene Flüssigkeitsantriebssystem zu perfektionieren. Er perfektionierte die Flugkontrolle einer Rakete und untersuchte die Möglichkeit, sie mit einem Fallschirm auszustatten, um die Landung sicherer zu machen.

Die ersten, die sich für ihre Studien interessierten, waren die Wissenschaftler von Nazideutschland. Wernher von Braun selbst nutzte Goddards Pläne, um die V-2-Raketen im Zweiten Weltkrieg zu entwickeln.

Währenddessen begann Goddard in seinem Heimatland mit dem Entwurf von Versuchsflugzeugen für die US-Marine, nachdem sein Angebot, Raketen für die US-Armee zu entwickeln, abgelehnt wurde.

Seine Arbeit wurde erst nach seinem Tod wirklich in Betracht gezogen. Die Zeitung "The New York Times" selbst musste nach dem Start von Apollo 11 im Jahr 1969 ihre Kritik an Goddard zurücknehmen. Die NASA ihrerseits schuf zu seinen Ehren 1959 das Goddard Space Flight Center.

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